Faltenbehandlung mit Spritze

Mit zunehmendem Alter verstärkt sich leider auch die Faltenbildung, was daran liegt, dass die Haut nicht mehr so straff wie früher ist. Solange die Falten am Körper bestehen, mag das ja alles noch gehen. Doch spätestens, wenn auch das Gesicht von unschönen Furchen durchzogen wird, werden viele Menschen nervös und versuchen die Zeichen der Zeit zu bekämpfen.

 

Botox-Therapie zur Faltenbehandlung

Grundsätzlich hat man hierfür verschiedene Möglichkeiten. Zum einen findet man die so genannte Botox-Therapie, die wohl jedem heute ein Begriff ist. Besonders beliebt in Hollywood, schwappt der Trend nun auch nach Deutschland herüber. Die Botox-Therapie wird dabei hauptsächlich für Falten im Bereich der Stirn eingesetzt. Das Botox selbst stellt eine Art von Nervengift dar, welches besonders bekannt dafür ist, dass es zur Faltenbehandlung dient.

Ablauf der Botox-Therapie

Dabei wird das Botox mit winzigen Einstichen über Nadeln unter die Haut gespritzt. Die Behandlung selbst erfolgt meist ambulant. Das heißt, hier wird kein Klinikaufenthalt voraus gesetzt. Das Nachlassen der Falten wird dadurch bewirkt, dass Botox die Muskeln abschwächt und so die Falten sich nicht weiter ausbreiten können. Der Nachteil bei dieser Faltenbehandlung liegt darin, dass das Ergebnis sich nur für etwa drei bis sechs Monate hält. Risiken und Nebenwirkungen sind aus diesem Bereich nicht bekannt. Es können höchstens kleine Blutergüsse an den Einstichstellen entstehen, die sich aber meist innerhalb kurzer Zeit von selbst wieder auflösen. Durch eine zweite Behandlung nach einigen Monaten wird in einigen Fällen auch eine längere Haltbarkeit des Ergebnisses gewährleistet.

Lasertherapie

Eine andere Methode, um den Falten den Kampf anzusagen, ist die Lasertherapie. Mittels Lasertechnik werden feinste Hautpartikel abgetragen, wobei diese Methode besonders schonend für die Haut selbst ist. Die Laserimpulse werden direkt auf die Haut aufgeworfen, wodurch Hautschichten abgetragen und die Unterhaut schrumpft. Möglich wird dies durch die extrem kurze Laserimpulse, die bei dieser Behandlungsmethode zum Einsatz kommen. Obwohl beide Gesichtshälften bei der Lasertherapie gleichermaßen behandelt werden, kann hier nicht garantiert werden, dass ein einheitliches Ergebnis erzielt wird. Dies hängt immer auch davon ab, wie die Haut beschaffen ist und welche Veranlagung man selbst aufweist.

Zudem sollte man sich genau an die Anweisungen des Arztes nach der Behandlung halten, da in einigen Fällen auch eine medikamentöse Nachbehandlung notwendig wird. In diesen Fällen sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. Auch ist darauf zu achten, während der Heilungsphase die direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Denn diese könnte zu Pigmentflecken und Verfärbungen der Narben führen. Zudem ist es sinnvoll, auf den Besuch des Solariums zu verzichten. Abgesehen davon muss man seine Haut vor den Sonnenstrahlen mit einer Sonnenschutzcreme schützen. Diese sollte mindestens den Lichtschutzfaktor 10 enthalten.

Eigenfettbehandlung oder Gewebefüller

Die dritte Variante zur erfolgreichen Faltenbehandlung ist die Unterspritzung mit Eigenfett oder Gewebefüllern. Dabei bietet diese Methode den deutlich langfristigsten Erfolg bei der Faltenbehandlung. Unter die Falten wird ein Gewebefüller oder auch etwas Eigenfett gespritzt, wodurch sich die Haut leicht anhebt und dadurch glatter und voller erscheint. Üblicherweise wird auch diese Behandlung der Falten ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass man auch hier nicht mit einem langen Klinikaufenthalt rechnen muss.

 

Doch auch die örtliche Betäubung kann unter Umständen nicht notwendig sein. Man kann hier zwischen Eigenfett, tierischen oder synthetischen Gewebefüllern entscheiden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Eigenfett vom Körper in einigen Fällen auch wieder abgebaut werden kann. So hält der Erfolg nicht ganz so lange, weshalb sich viele Menschen doch eher für synthetische Gewebefüller entscheiden.

Das Beratungsgespräch

Voraussetzung für jede dieser Behandlungsmethoden ist aber in jedem Fall ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt. Ohne dieses Gespräch sollte man sich keiner Behandlung unterziehen, weil hier einfach sonst nicht der richtige Weg für die individuelle Hautbeschaffenheit gefunden werden kann. Wichtig ist es dabei, den Arzt auch über bestehende Erkrankungen zu informieren, um jedes mögliche Risiko weitestgehend auszuschließen.

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