Frau mit schöner, straffer Brust

Attraktiver, straffer Busen

Die Brust ist nach wie vor eines der wichtigsten Merkmale für eine ausgeprägte Weiblichkeit. Von daher ist es wohl auch kein Wunder, dass die Frauen stets darum bemüht sind, ihren Busen straff und fest zu halten. Doch spätestens mit Erreichen des 30. Lebensjahres findet eine starke Erschlaffung der Haut um den Busen statt. Begünstigt wird dieses Erschlaffen auch durch Schwangerschaften und erhebliche Gewichtsveränderungen im Leben einer Frau. Es entwickelt sich ein so genannter Hängebusen, der oft sehr unschön aussieht und auch die Psyche der Frau mitunter stark belasten kann. In diesen Fällen kann aber eine Bruststraffung deutlich Abhilfe schaffen.

Dank modernster medizinischer Techniken ist dieser operative Eingriff mit vergleichsweise geringen Risiken verbunden. Auch die Narbenbildung hält sich durch neue Methoden bei der Busenstraffung sehr in Grenzen.

Bruststraffung und Brustverkleinerung

Die Busenstraffung erfolgt dabei häufig in Verbindung mit einer Brustverkleinerung, da insbesondere sehr große Brüste zum Hängen neigen. Abgesehen von der Verkleinerung des Busens kann man dabei auch eventuell bestehende Asymmetrien der beiden Brüste ausgleichen und so zu einer insgesamt schöneren, festeren Form kommen. Die Brustwarzen werden bei der Straffung des Busens meist etwas nach oben versetzt. In einigen Fällen, insbesondere bei der starken Verkleinerung sehr großer Brüste kann die Stillfähigkeit durch dieses Versetzen verloren gehen. Sind also in nächster Zeit noch Schwangerschaften und dergleichen geplant, sollte man die Bruststraffung unter Umständen eher auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Bei der Operation selbst, die etwa zwei bis drei Stunden in Anspruch nimmt, soll die Brust etwas höher stehen und fester werden. Hierfür werden überschüssiges Fettgewebe und Hautpartien entfernt.

Das Vorgespräch beim Arzt

Vor der Busenstraffung sollte man ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt seines Vertrauens führen. In diesem werden alle Fragen geklärt und die Patientin wird über mögliche Risiken und auch folgende mögliche Beschwerden direkt nach der OP aufgeklärt. Bei diesem Vorgespräch wird auch gleich abgeklärt, auf welche Medikamente man verzichten sollte. So sollten Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen, mindestens 14 Tage vor der Busenstraffung abgesetzt werden. Auch das Rauchen sollte man aufgeben, zumindest aber stark einschränken.

Bestehende Vorerkrankungen, Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System oder Allergien sollte man dem Arzt ebenfalls in diesem Gespräch mitteilen, denn nur so kann das Risiko der OP auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem sollte man beachten, dass die Bruststraffung zwar für ein schöneres Ergebnis nach der OP sorgt, dieses allerdings z. B. durch eine danach stattfindende starke Gewichtsreduktion wieder aufgehoben werden kann. Besteht also Übergewicht, so sollte man dieses bereits vor der Busenstraffung abbauen, um sich nicht gleich wieder unters Messer legen zu müssen. Auch weitere Schwangerschaften und der natürliche Alterungsprozess sorgen für eine erneute Erschlaffung des Busens, jedoch kann eine Bruststraffung auch problemlos zu einem späteren Zeitpunkt erneut durchgeführt werden.

Die Operation

Die Busenstraffung selbst wird dann unter Vollnarkose, in sehr seltenen Fällen auch mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Die letztere Variante ist aber unüblich und auch nicht unbedingt zu empfehlen. Vor der OP werden diverse Voruntersuchungen durchgeführt und die geplanten Schnitte werden auf dem Körper angezeichnet. Die Schnittführung hängt dabei immer vom gewünschten Ergebnis und der jeweiligen Hautbeschaffenheit ab. Daraus resultieren die Narben entweder um die Brustwarze herum oder zusätzlich noch nach unten. Auch ein weiterer seitlicher Verlauf ist dabei durchaus möglich. Dies hängt jedoch immer davon ab, wie stark der Busen bereits erschlafft ist. Je stärker die Erschlaffung, desto größere Schnitte und damit auch Narben werden nötig. In die Schnittwunde werden dann Drainageschläuche eingeführt, um so das Blut und Wundsekret abzuleiten. Diese können aber bereits nach ein bis zwei Tagen wieder entfernt werden.

Nach der Busenstraffung

Nach der OP kann der Busen anschwellen, dieses kann man jedoch durch kühlende Auflagen und dergleichen vermeiden. Mindestens sechs Wochen lang sollten körperliche Anstrengungen, insbesondere sportliche Aktivitäten vermieden werden, damit die Wunden gut heilen können. Auch die direkte Sonneneinstrahlung sollte für mindestens ein halbes Jahr vermieden werden, da sich die Narben der OP sonst leicht bräunlich verfärben würden. Unter Umständen ist ein Stütz-BH für die ersten Wochen nach der Busenstraffung zu empfehlen, dies sollte man individuell mit dem behandelnden Arzt abklären. Auch individuelle Sonderfälle und besondere Vorsichtsmaßnahmen wird der Arzt nach der Bruststraffung immer mit auf den Weg geben.

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