Schöne Oberschenkel

Wieder schöne und straffe Oberschenkel mit einer OP

Mit zunehmendem Alter verliert auch die Haut an der jugendlichen Elastizität. Dann kommt es häufig vor, dass sie kleinere oder größere Dellen und Ausbuchtungen ergibt. Besonders häufig findet man solche Hauterschlaffungen, die auch als überschüssige Hautlappen auftreten an den Oberschenkeln. Doch nicht nur das Alter kann hierfür der Grund sein, sondern auch ein starker Gewichtsverlust. Die Haut kann sich der neuen Form der Oberschenkel nicht mehr anpassen. In all diesen Fällen kann es z. B. bei Orangenhaut oder Cellulitis sinnvoll sein, eine Fettabsaugung in Erwägung zu ziehen. Diese wird vor allen Dingen dann in Betracht gezogen, wenn die Haut durch zu viel Fett erschlafft ist. Ein typisches Beispiel sind hier die so genannten Reiterhosen. Bei diesen hilft oft eine gesunde Ernährung und die sportliche Betätigung nicht mehr weiter. Das Fettabsaugen wird auch häufig mit einer Oberschenkelstraffung einhergehen.
 

Vorgespräch mit dem Arzt

Da diese Straffung der Oberschenkel auch immer eine OP darstellt, sollte man sich vor deren Durchführung mit einem Arzt besprechen. Dieser kann Aufschluss über realistische Erwartungen nach der OP geben und wird über alle Risiken und Nebenwirkungen aufklären. Obwohl die Mediziner natürlich alles daran setzen, die für die Oberschenkelstraffung erforderlichen Schnitte so zu setzen, dass keine allzu stark sichtbaren Narben entstehen, muss man doch mit einer gewissen Narbenbildung rechnen. Deshalb wird die OP auch meist nur Frauen empfohlen, die das 40. Lebensjahr bereits überschritten haben. Zudem muss man natürlich organisch völlig gesund sein, um eine gute Abheilung zu gewähren und sich überhaupt dem Risiko einer Narkose auszusetzen.

Ergebnis der OP

Als Ergebnis wird dann ein deutlich glatterer Schenkel erreicht, der ein sehr viel jüngeres Aussehen an den Tag legt. Auch wirken die Beine oft insgesamt deutlich schlanker. Zudem verschwinden die unschönen Dellen der Cellulitis nach der OP.

Ablauf der OP

Für die OP selbst werden unterschiedliche Schnitte nötig. Dabei kann der Schnitt auf den Hüften und in der Damm-Leisten-Gegend erfolgen. Bei einer Straffung der Innenseiten der Oberschenkel wird die Haut in der Region Damm-Leisten bis zum Po aufgeschnitten. Ist die Haut extrem erschlafft, kann zusätzlich die Innenseite bis zum Knie aufgeschnitten. Die überschüssige Haut wird einfach abgeschnitten und die verbleibende Haut wird in mehreren Schichten straff vernäht. Dabei ist natürlich eine Vollnarkose notwendig.
Dabei wird davon ausgegangen, dass etwa ein bis drei Stunden durchgängig operiert werden muss, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Nachbehandlung erfolgt ebenfalls stationär, sodass man mit einem Klinikaufenthalt von etwa acht Tagen rechnen muss.

Nach der OP

Nach der Operation ist auch mit leichten Schwellungen und Schmerzen zu rechnen. Diese legen sich jedoch in der Regel nach etwa sechs Tagen. Die Fäden werden nach acht Tagen gezogen. Zusätzlich sind jedoch innerhalb des ersten Monats nach der OP Thrombose oder Kompressionsstrümpfe zu tragen. Auch auf körperliche Arbeiten sollte man dabei in der ersten Zeit verzichten. In einigen Fällen verbleiben auch Spannungsgefühle in den Beinen, die über Monate hinweg bestehen bleiben können.

Anhaltender Erfolg?

Das Ergebnis der Oberschenkelstraffung bleibt meist für etwa acht bis zehn Jahre erhalten. Diese Dauer kann man noch verlängern, indem man die Beinmuskulatur mit Sport trainiert. Eine Wiederholung der OP ist in den meisten Fällen nicht oder nur sehr schwierig möglich.

 

Auftretende Risiken und Nebenwirkungen

Ebenfalls kann es zu Heilungsstörungen bei der Straffung der Oberschenkel kommen. In diesen Fällen sind auffällige Narben keine Seltenheit. Ebenfalls kommt es in einigen Fällen zu Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Beinen. Sehr selten ist es, dass zu viel Zug auf der Haut lastet, wodurch sich bei Frauen die Schamlippen auseinander ziehen können. Dies wird aber in einem weiteren operativen Eingriff wieder korrigiert.

Kosten der Oberschenkelstraffung

Für die OP selbst gewährt die Krankenkasse nur in den seltensten Fällen eine Erstattung. Meist muss man die Kosten selbst tragen, wobei man durchaus mit 6.000 bis 10.000 Euro rechnen muss. Allerdings sollte man vorab versuchen, die Schenkel mit Sport und Bewegung selbst wieder zu straffen, um sich diese Kosten zu sparen.

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