schlaffe Oberarme

Oberarmstraffung gegen schlaffes Gewebe

Vermehrt klagen die Menschen über eine erschlaffte Haut im Bereich der Oberarme. Dies kann sowohl durch den natürlichen Alterungsprozess der Fall sein, als auch durch eine immense Gewichtsabnahme, nach der die Haut nicht mehr elastisch genug ist, um sich wieder zusammen zu ziehen. Solch hängende Haut kann aber mit der Oberarmstraffung problemlos behoben werden. Sollte sich noch sehr viel Fettgewebe im Oberarm befinden, so kann man die Oberarmstraffung auch mit der Fettabsaugung verbinden. Dadurch wird ein noch besseres Ergebnis erzielt.

 

Ärztliches Vorgespräch

Für die Behandlung selbst ist natürlich ein Beratungsgespräch mit einem qualifizierten und erfahrenen Arzt unbedingt vonnöten. Nur dieser kann über die Risiken und Nebenwirkungen und auch über die Chancen der Schönheitsoperation aufklären. In der Regel werden diese Beratungsgespräche kostenfrei durchgeführt, sodass man sich hier erst einmal ein Bild von der Klinik und dem Arzt machen kann.

Oberarmstraffung

Vor der Behandlung werden die zu behandelnden Stellen entweder stehend oder liegend angezeichnet. Die Straffung des Oberarms kann dabei wahlweise unter Vollnarkose oder auch örtlicher Betäubung durchgeführt werden. An der Innenseite des Oberarms erfolgt ein spindelartiger Einschnitt. Das so abgetrennte Gewebe wird gemeinsam mit dem zugehörigen Fettgewebe entfernt. In einigen Fällen kann der Arzt auch einen zusätzlichen Schnitt in der Achselhöhle führen, hier wird der Arzt im Vorgespräch jedoch den genauen Ablauf der OP erklären.

In das Gewebe wird nun eine Drainage eingelegt, die etwa zwei bis drei Tage hier verbleiben muss. Diese dient dazu, austretende Wundflüssigkeiten und Blut abzuleiten. Die Wunde selbst wird dann vernäht und mit einem Druckverband verschlossen.
Die entstehenden Narben durch die Schnitte sind dabei für andere Menschen kaum sichtbar. Durch die Schnittführung an den Innenseiten der Oberarme bzw. in der Achselhöhle kann man evtl. stärkere Narben auch gut mit Kleidung kaschieren.

Risiken und Nebenwirkungen

In den ersten Tagen und Wochen nach dem Eingriff, dem übrigens auch mindestens eine Übernachtung in der Klinik folgen sollte, treten häufig leichte Schmerzen und die Spannung des Gewebes auf. Allerdings klingen diese Nebenwirkungen nach kurzer Zeit von alleine wieder ab. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist unverzüglich der behandelnde Arzt zu informieren, um die notwendigen Gegenmaßnahmen einzuleiten. Weiterhin können Blutergüsse, Blutungen oder Nachblutungen auftreten, über die man den Arzt auch schnellstmöglich informieren sollte. Die OP kann auch zu Infektionen führen, wobei auch Wundheilungsstörungen, vermehrte Vernarbung und ein evtl. störender Narbenzug auftreten können, was aber nur selten vorkommt. Relativ häufig scheint das operierte Areal auch taub zu sein, doch auch dies geht innerhalb kurzer Zeit von selbst zurück. Ebenfalls ist es möglich, dass sich Lymphflüssigkeit aufstaut und zu Schwellungen am behandelten Gebiet führt. Und auch allergische Reaktionen sind möglich. Doch all dies lässt sich vom Arzt schnell und einfach behandeln, sodass keine allzu großen Komplikationen zu erwarten sind.

 

Erfolg der Oberarmstraffung

In der Regel gelingt die Oberarmstraffung sehr gut und der Patient kann vollauf zufrieden gestellt werden. Dennoch kann der Arzt den Erfolg der OP nie hundertprozentig garantieren. In seltenen Fällen kann es sogar zu einer Verschlechterung kommen. Außerdem kann man den weiteren Alterungsprozess nicht aufhalten. So ist durchaus damit zu rechnen, dass die Haut nach einigen Jahren erneut schlaff wird. Eine Wiederholung der Oberarmstraffung ist aber auch hier ohne weiteres möglich.

Vor und nach der OP

Vor der OP sollten diverse Medikamente abgesetzt werden. Insbesondere Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen, müssen abgesetzt werden. Ob noch weitere Medikamente betroffen sind, klärt man am besten mit dem Arzt. Auch das Rauchen sollte man vor und nach der OP in jedem Fall einstellen, da dies zu einer verschlechterten Wundheilung führe würde. Ferner ist darauf zu achten, dass der Druckverband unter ärztlicher Kontrolle etwa sechs bis acht Wochen getragen werden muss. Zusätzlich sollte man starke körperliche Anstrengung und übermäßigen Sport vermeiden. Ein wenig Sport in Maßen hingegen eignet sich ideal, um der Narbenverhärtung entgegen zu wirken.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren