Brot Diät - Abnehmen mit Brot, Brottrunk und Co.
Die Brot-Diät basiert, wie der Name bereits sagt, auf Brot und Brötchen, die in vielen abgewandelten Formen verzehrt werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf ballaststoffreicher Nahrung mit möglichst vielen sättigenden Kohlenhydraten. Im Wesentlichen werden Vollkorn- und Körnerbrote verzehrt, auch Pumpernickel gehört dazu, die nicht auf Sauerteigbasis hergestellt sind. Trotzdem sollte die Diät nicht länger als vier Wochen durchgeführt werden.
Neben der Gewichtsreduzierung kam es dem Entwickler der Brot-Diät darauf an, dass beim Abnehmen kein Hungergefühl aufkommt. Mit der fettarmen, aber sättigenden Diät kann man relativ schnell etwa ein Kilogramm pro Woche abnehmen ohne zu hungern.
Von wem stammt die Brot-Diät?
Entwickelt wurde sie in den 70er Jahren von Professor Menden an der Universität Gießen. Bis heute wurde diese Diät in allen nur erdenklichen Weisen abgewandelt, denn sie ist nicht nur effektiv, sondern kann auch durch die variablen Brotrezepte relativ abwechslungsreich gestaltet werden.
Was darf man bei der Brot-Diät zu sich nehmen?
Täglich stehen etwa 300 Gramm Brot auf dem Speisezettel. Die Kalorienmenge ist genau festgelegt und darf bei Frauen 1200 und 1500 Kalorien bei Männern nicht überschreiten. Weitere erlaubte Lebensmittel sind Obst, Gemüse, Milchprodukte aus fettarmer Milch, Eier, Fisch sowie mageres Fleisch, die man mit den verschiedenen Brotsorten kombinieren kann. Viel trinken ist bei der Brot-Diät ein absolutes Muss – einmal, damit die Giftstoffe ausgeschwemmt werden, zum anderen, damit die Ballaststoffe im Darm quellen können und für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.
Ein spezieller Brottrunk gehört auch zum Speiseplan, von dem täglich 0,7 Liter konsumiert werden sollen.
Hierbei handelt es sich um ein milchsauer vergorenes Getränk, das auf der Basis von Roggen, Weizen und Hafer hergestellt und als Fertiggetränk gekauft wird. Der Brottrunk ist reich an Mineralien und Spurenelementen und vor allem durch seinen Milchsäureanteil sehr gesund. Brottrunk ist auch als Kwass bekannt und wirkt darmreinigend. Andere Lebensmittel wie Butter, Zucker und fetthaltige Brotbelage oder Beilagen sind bei der Brot-Diät tabu. Salat und Gemüse dürfen aber reichlich verzehrt werden, solange sie nicht mit fetten Soßen kombiniert sind.
Für wen ist die Brot-Diät geeignet?
Berufstätige fahren sehr gut mit dieser Diät, denn sie lässt sich schnell zubereiten und ist völlig unkompliziert. Für Schwangere, Stillende und ältere Menschen eignet sie sich jedoch nicht, da die Kalorienmenge für sie insgesamt zu gering ist. Die Brot-Diät ist außerdem sehr preiswert; auch der Brottrunk ist mit ca. 2,20 Euro pro Flasche nicht teuer.
Nachteile der Brot-Diät
Den Meisten wird die Die Brot-Diät bald eintönig, denn das reichliche Brotangebot hat man relativ schnell „satt“. Da Fett als Geschmacksträger nahezu gänzlich fehlt, sind auch die eigentlichen Rezepte geschmacklich eher fad.
Gesundheitliche Risiken durch einseitige Ernährung braucht man bei dieser Diät hingegen nicht zu befürchten, sofern man genügend Milch oder Milchprodukte zu sich nimmt. Sonst kann es zu Eiweißmangel kommen.
Allerdings handelt es sich bei der Brotdiät um keine wirkliche und langfristige Ernährungsumstellung, so dass auch in sehr vielen Fällen ein Jojo-Effekt verzeichnet wird.
Vorteile der Brot-Diät
Der Brottrunk aktiviert den Stoffwechsel und soll das Immunsystem stärken. Ob diese Auswirkungen tatsächlich zutreffen, ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen. Manche Diät-Teilnehmer berichten jedoch, dass sie sich danach vitaler fühlen, was natürlich auch mit dem Gewichtsverlust zusammenhängen kann.
Nährstoffe, Vitamine und Mineralien sind bei der Diät in ausreichender Menge vorhanden. Hungergefühle kommen kaum auf, da die Ballaststoffe lange sättigen. Man nimmt bei der Brot-Diät kontinuierlich etwa drei bis vier Kilo in vier Wochen ab.
Fazit zur Brotdiät
Die Brot-Diät bringt keine echte Ernährungsumstellung mit sich, das heißt, ihr fehlt der eigentliche Lerneffekt. Das ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Ballaststoff-Diäten, mit denen sie wegen ihrer Ballaststoff-Anteile gerne verglichen wird. Genau der Lerneffekt ist aber notwendig, um auch langfristig sein Gewicht halten zu können.
Zur Unterstützung der Diät wird ein Sportprogramm empfohlen, was durchweg positiv bewertet werden muss. Sport gehört immer zu einer gesunden Lebensweise dazu und hilft erwiesener Maßen beim Abnehmen.
Leider wird bei dieser Diät häufiger ein Jojo-Effekt beobachtet und nach kurzer Zeit sind die verlorenen Pfunde wieder auf den Hüften.
